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Machen euch die aktuellen Zahlen auch gerade ein bisschen Angst? Vor einem Jahr hat man noch darüber diskutiert, ob bei einer Neuinfizierten-Zahl von 50.000 oder doch erst bei 100.000 ein Lockdown kommen soll. Nun haben wir in dieser Woche über 200.000 Neuinfizierte und gefühlt läuft alles weiter wie vorher. Außer das ich rings um im Bekanntenkreis und Arbeitsumfeld von „positiv“ Getesteten höre. Schon klar, wir haben jetzt eine ganz andere Situation als noch vor einem Jahr, Stichworte Booster-Impfung, Omikron-Variante und so weiter. Aber das Unbehagen und die Unruhe bleiben doch. Das Leben muss irgendwie weiter gehen, aber normal ist doch was ganz anderes.

Wie können wir als Christinnen und Christen damit umgehen? Sollten wir nicht eine andere „Gelassenheit“ im Leben haben? Ja, sollten wir vielleicht. Aber auch hier sieht die Realität meist anders aus. Schon Augustinus, der Kirchenvater aus dem 4. Jahrhundert nach Christus, hat gebetet: Unruhig ist mein Herz, bis es Ruhe findet in Dir. Das war lange Zeit vor Delta, Omikron und Lockdown.

Da scheint sich also nicht so viel bei uns weiterentwickelt zu haben. Ruhe finden, das ist auch heute noch die große Sehnsucht vieler Menschen. In aller Hektik, allen Sorgen, allen Ängsten und allem Unmut. Und wenn wir dann – sogar als Christinnen und Christen – keine Ruhe finden? Was dann? Noch mehr Unmut und Sorge? Jetzt kriegen wir auch das nicht richtig hin: Beten, Sorgen loslassen, Vertrauen haben. Ich glaube mittlerweile, dass wir auch in Glaubensdingen oft viel zu ungeduldig und hektisch sind. Gut, ihr, liebe Leserinnen und Leser, vielleicht nicht, ich aber schon. Aber immer dann, wenn ich diese innere Unruhe wieder merke, dann hilft mir der Gedanke, dass Gott mit mir viel liebevoller und geduldiger umgeht, als ich mit mir selbst. Und er wird auch nie hektisch oder unmutig, egal wie hoch die Zahlen sind. Immerfort blickt mich voll Liebe dein Auge an, so heißt es in einem Gebet, das ich sehr schätze.  Dieser liebevolle Blick Gottes ist es, der den Unterschied macht. Nicht unsere großartigen oder eben wenig großartigen Glaubensfähigkeiten. Ich krieg es halt selbst nicht gut auf die Reihe. Aber unter Seinem geduldigen Blick kann ich Ruhe finden. Da sind mir dann die Zahlen nicht mehr so wichtig.


Abendgebet

Gerade in dieser Zeit wollen wir in der Gemeinde das Gebet stärken. Deshalb haben wir uns einige Angeboten überlegt, um dem Beten mehr Raum zu geben. Diese möchte ich euch an dieser Stelle kurz vorstellen:

1. Jeden Sonntag, von 9.30 Uhr – 9.45 Uhr lade ich ein zum Gebet vor dem Gottesdienst. Das ist eine gute Einstimmung auf den Gottesdienst und Gelegenheit, um Gottes Segen zu bitten. Das Gebet findet im Gemeindebüro oder im kleinen Gruppenraum (neben der Küche) statt und ist offen für alle Interessierten.

2. Persönliche Gebetsanliegen können ab sofort auch schriftlich abgegeben werden. Dafür liegen vorbereitete Zettel im Foyer aus. Die Anliegen können notiert beschrieben und im weißen Briefkasten im Foyer geworfen werden. Die Zettel können anonym ausgefüllt oder mit Namen und Kontaktdaten versehen werden. Außerdem kann darauf vermerkt werden, ob das Anliegen im Fürbitteteil eines Gottesdienstes genannt werden darf. Alternativ zu den Zetteln können Gebetsanliegen auch per E-Mail eingeschickt werden, zum Beispiel an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Alle Gebetsanliegen werden in einem Gebetskreis unserer Gemeinde aufgenommen oder an einzelne Beterinnen und Beter weitergereicht. Einmal im Monat - zum Abendmahlsgottesdienst - werden diejenige Gebetsanliegen im Fürbitte-Teil des Gottesdienstes genannt, bei denen das ausdrücklich gewünscht ist.

3. Ein weiteres neues Gebetsangebot ist das „Abendgebet um 5 nach 6“. Einmal in der Woche , dienstags um 18:05 Uhr, ist von nun an Gelegenheit, nach einem arbeitsreichen Tag für einige Minuten in der Gemeinde innezuhalten, das Herz weit zu machen und sich bewusst in die Gegenwart des lebendigen Gottes zu stellen. Nachdem das Kindersozialprojekt Check-In um 18 Uhr seine Türen schließt, werden wir die Gemeindetüren aufmachen und laden ein, bei einer einfachen Form aus Gebeten, Liedern und Bibelworten still dabei zu sein oder sich mit eigenen Gebeten und bei den Liedern aktiv einzubringen. Wir werden natürlich auf die Einhaltung der aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen achten.

4. Darüber hinaus laden ab sofort das Check-In-Team und ich zu einer anderen wöchentlichen Gebetszeit ein: jeden Mittwoch, von 12.30 bis 13 Uhr, Gebet für unser Kindersozialprojekt Check-In und den Kiez Oberschöneweide. Jede und jeder ist auch hier willkommen, mitzubeten.

5. Wer unter der Woche nicht die Zeit hat, zu den Gebetszeiten in die Gemeinde zu kommen, den ermutigen wir, mit einer anderen Person eine Gebetspartnerschaft einzugehen. Das bedeutet, man vereinbart miteinander, regelmäßig (was auch immer das für einen heißt) gemeinsam zu beten und/oder sich über Gebetsanliegen und Gebetserfahrungen auszutauschen. So etwas lässt sich per per Telefon, per Videokonferenz oder als gemeinsames Treffen zuhause durchführen. Es braucht keine Vorbereitung und kein besonderes Vorwissen, etwas Gottvertrauen und ein wenig Zeit reichen schon aus.

Hier noch mal die Übersicht der fünf Gebetsmöglichkeiten:
1. Gebet vor dem Gottesdienst - Sonntag, 9.30-9.45 Uhr 
2. Gebetsanliegen schriftlich einbringen
3. Abendgebet (um 5 nach 6) - Dienstag, 18.05 Uhr
4. Gebet für Check-In und Kiez Oberschönweide - Mittwoch, 12.30 Uhr
5. Gebetspartnerschaften


Einladung Hauskreise 3

Hauskreise sind christliche Gemeinde im Kleinformat. In kleiner Gruppe zusammenkommen, sich persönlich austauschen, über Bibelworte nachdenken und gemeinsam entdecken, was Gott uns wohl heute damit sagen möchte. Hört sich doch ziemlich pandemiekompatibel an, oder? Nicht nur deswegen haben wir im Oktober 2021 das Projekt Neue Hauskreise gestartet. Wir finden auch, dass diese Form der kleinen Gemeinschaft - ganz generell - eine geniale Idee ist,um Christsein im Alltag zu erleben. So haben wir fünf Hauskreise gegründet, die sich einmal im Monat zusammenkommen. Nachdem manche in letzter Zeit eine kleine Pause eingelegt haben, wollen nun alle Kreise im Februar weitermachen.  Und nun stell dir mal vor: Auch DU bist herzlich willkommen! Oben ist eine Übersicht aller Hauskreise, mit deren Zeiten und Ansprechpartnern. Wenn du mitmachen willst, dann melde dich gerne direkt bei einem der Gesprächsleiter (oder bei mir im Gemeindebüro).

Und sollte ein Kreis mal zu voll werden, dann machen wir einen neuen Kreis auf. Denn wichtig ist uns, dass alle zu Wort kommen können und alle gut in ein Wohnzimmer rein passen. Deshalb planen wir auch schon, in diesem Jahr neue Hauskreise ins Leben zu rufen. Dafür brauchen wir allerdings auch Leute, die sich entweder als GastgeberInnen anbieten (also ihr Haus oder ihre Wohnung für die monatlichen Treffen öffnen) und Leute, die bereit wären, die Gesprächsleitung zu übernehmen. Für beides braucht man keine große Ausbildung. Wir wollen es bewusst niedrigschwellig halten. Wenn du dir eins von beiden (oder sogar beides) vorstellen kannst, melde dich gerne und ich kann noch Näheres dazu erzählen.


Gemeindefreizeit 3Vom 9. bis 11. September 2022 wollen wir auf unsere nächste Gemeindefreizeit fahren. So ist jedenfalls unser Plan. Die Evangelische Jugend- und Bildungsstätte Hirschluch stellt uns mit dem „Haus der Stille“ und der „Waldhütte“ zwei moderne Häuser zur Verfügung. In der Nähe von Storkow gelegen ist die Anfahrt von Berlin nur kurz und dennoch inmitten von Natur gelegen, mit Wald und See. Aber nicht nur die schöne Lage spricht dafür, sich für die Gemeindefreizeit anzumelden. Dieses Wochenende ist ein sehr besonderes Erlebnis von intensiver und entspannter Gemeinschaft, lebensnahen Themeneinheiten und viel Raum für Freizeitaktivitäten, wie Spaziergängen, Sport, Gespräche am Nachmittag bei Kaffee und Kuchen oder abends bei einem Glas Wein. Es ist eine Zeit der Glaubens- und Gemeinschaftsstärkung. Hier lebt Gemeinde auf. Jede und jeder, der schon einmal mit dabei war, weiß, wovon ich rede. Anmeldeflyer für die Freizeit liegen im Gemeindefoyer aus. Wer in nächster Zeit nicht zur Gemeinde findet, aber dennoch sich zeitnah anmelden will, kann sich auch unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! melden.  

Gem.Freizeit2


Unser Kindersozialprojekt Check-In hat einen Film über ihre Arbeit gedreht. Gestaltet wurde der Film von dem Mitarbeitenden-Team und den Kindern der Einrichtung. Immer wieder unterbrochen durch die Corona-Beschränkungen hat sich die Fertigstellung über ein Jahr hingezogen. Nun ist er endlich fertig. Und ich finde, die Arbeit hat sich gelohnt. Aber beurteilt doch selbst und dann schickt den Link zum Video gerne an Familie und Freunde weiter:

Check In Film

Im nächsten Jahr feiert das Check-In sein 25-jähriges Bestehen. Wirklich, 25 Jahre! Wie wir dieses Jubiläum begehen, wissen wir noch nicht genau. Auf jeden Fall wächst die Arbeit und Bekanntheit des Kinderprojekts. Darüber freuen wir uns sehr. Natürlich führt die Arbeit mit den Kindern manches Mal im Gemeindehaus und -garten zu mehr Schmutz und Beschädigungen als manchem Gemeindemitglied lieb ist. So ist das mit Kindern. Mancher erinnert sich vielleicht. Doch neben der unersetzbaren Investition in das Leben der Kinder, die an sich schon ausreichend wäre, gibt es darüber hinaus immer wieder auch materielle Förderungen für das Check-In, von denen auch die Gemeindearbeit profitiert. So konnten wir durch eine Förderung des Bezirks neue, professionelle Tische und Stühle für den Kinderraum kaufen. Ebenso wurden schon vor einiger Zeit zahlreiche Musikinstrumente für das laufende Musikprojekt angeschafft. Diese stehen auch für Kindergottesdienste und andere Anlässe zur Verfügung. 

Check In Tische und Stühle 2


Zum Abschluss noch das anfangs erwähnte Gebet in voller Länge:

Immerfort empfang ich mich
aus deiner Hand
Das ist meine Wahrheit
und meine Freude.

Immerfort blickt mich
voll Liebe
dein Auge an,
und ich lebe
aus deinem Blick,
du mein Schöpfer
und mein Heil.

Lehre mich,
in der Stille
deiner Gegenwart
das Geheimnis zu verstehen,
dass ich bin.
Und dass ich bin durch dich
und vor dir
und für dich.

(Romano Guardini)

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